Nachhaltigkeit sei das entscheidendste Geschäftsfeld seit der Industrialisierung, meint Ann Vandenhende, Senior Director von CSR Europe, angesichts des weltweiten Kampfes mit den Effekten des Klimawandels, von Umweltverschmutzung, Peak Oil und Nahrungsmittelknappheit werde Nachhaltigkeit langfristig auf der Agenda bleiben.
CSR Europe sieht sich selbst als das führende Business-Netzwerk Europas in Sachen CSR, mit 80 multinationalen Mitglieds-Unternehmen und 25 Partnerorganisationen in Europa. Das neue Handbuch „CSR Europe’s Sustainable Marketing Guide“ richtet sich von Praktikern an Praktiker. Es soll Marktteilnehmer dabei unterstützen, die ersten Schritte zu gehen auf dem Weg, die Umweltauswirkungen ihrer Marketingkampagnen zu minimieren.
Das Handbuch gibt es kostenlos unter >> www.csreurope.org/form.php als Download.
Das Handbuch ist in zwei Abschnitte gegliedert. Der erste zeigt den „Business case“ für nachhaltiges Marketing, während der zweite Werkzeuge anbietet, zur Evaluierung von Nachhaltigkeits-Kampagnen.
Zusätzlich zum Handbuch gibt es unter >> www.csreurope.org/sustainablemarketing_game/ ein interaktives Online-Spiel, das Wirtschaftsakteuren zeigen soll, wie Umweltaspekte Teil der Konsumentenentscheidung werden können. Es zeigt die Masse an Informationen, mit denen sich ein „ethischer“ Verbraucher zur Formung seiner Kaufentscheidung auseinandersetzen muss, mit entsprechenden Implikationen für die Unternehmenskommunikation.
Das Handbuch wie auch das Online-Spiel sind das Ergebnis der Arbeit einer von CSR Europe organisierten Arbeitsgruppe Nachhaltigkeits-Marketing, zusammengesetzt aus Unternehmensvertretern von British Telecommunications (BT), Sony, Unilever, Danone Group, Dassault Systemes, Johnson & Johnson, Bouygues und Epson Europe.
Emma Williams von BT, Leiterin der Arbeitsgruppe, erklärt die Chancen aber auch die Risiken im Nachhaltigkeits-Marketing. So groß das Potential von Nachhaltigkeit für die Unternehmen ist – besonders für Vertrauensbildung und langfristige Kundenbindung –, so groß seien auch die Gefahren durch dubioses „Green Washing“. Es gefährde nicht nur das Image eines Unternehmens in den Augen der Verbraucher, es gefährde auch die kompletten Nachhaltigkeitsbestrebungen und das Image der Marketing-Branche insgesamt.
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