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Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
GUTES LEBEN

Obstbäume statt CO2-Endlager


Berlin (24.4.11): Unter dem Motto „Obstbäume statt CO2-Endlager“ ruft ein Bündnis von Umweltverbänden und Baumpflanz-Initiativen dazu auf, durch das Pflanzen von Obstbäumen ein Zeichen gegen die Pläne der Bundesregierung zu setzen, Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken unterirdisch zu speichern.
Robert Pörschmann, Energieexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND): „Die Bundesregierung ebnet den Weg für eine weitere Risikotechnologie. Die Verpressung von Kohlendioxid in den Untergrund kann zur Versalzung des Grundwassers führen und die Trinkwasserversorgung vieler Kommunen und großer Ballungsräume gefährden. Weite Teile der Bundesrepublik wären zudem von Endlagern, Pipelines und neuen Kohlekraftwerken betroffen."

Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, Obstbäume bis zum 15. Mai 2011 zu pflanzen. Im Internet kann die Pflanzung unter > www.bund.net/obstbaeume-statt-co2-endlager gemeldet und für jedermann sichtbar gemacht werden.


Daniel Häfner von Robin Wood: "Die CCS-Technologie ist mit einem hohen Energieaufwand und großen Risiken verbunden und damit ein vollkommen falscher Technologiepfad. Eine Weiterentwicklung dieser Technologie führt nur zu Geld- und Ressourcenverschwendung. Diese Ressourcen müssen stattdessen für erneuerbare Energien eingesetzt werden, die zukunftsfähig und ungefährlich sind."

Ziel sei es, bundesweit mindestens 200 Pflanzungen zu erreichen. Am 13. April hatte das Bundeskabinett ein Gesetz verabschiedet, wonach die CCS-Techologie (Carbon Dioxide Capture and Storage) zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken erprobt werden soll. Das Gesetz muss noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Ingo Frost von WikiWoods: "Mit dem symbolischen Pflanzen von Obstbäumen weisen wir darauf hin, dass Verfahren wie CCS nicht zur Lösung des CO2-Problems beitragen. Stattdessen sollten regenerative Energieformen ausgebaut sowie natürliche CO2-Senken geschützt werden. Für uns steht der Obstbaum aber nicht nur für die Hoffnung auf eine sinnvolle Energiewende ohne CO2-Endlager und ohne Strom aus Kohlekraftwerken, sondern auch für eine starke Region.“

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