Umweltfreundliche Produkte erkennt man z. B. am Label "Blauer Engel". Kenzeichnungen wie "chlorfrei gebleicht" oder "holzfrei" sind wenig aussagekräftig. So wird zur Herstellung von "holzfreiem" Papier oft sogar besonders viel Holz benötigt.
Vorsicht bei Weich-PVC
Neue Federmappen sollten nicht befüllt gekauft werden, denn ein Großteil der Ausstattung, das in Komplettangeboten steckt, ist weder notwendig noch umweltfreundlich. Das Material der Federtasche sollte auf alle Fälle PVC-frei sein. Gerade Weich-PVC enthält extrem gesundheitsschädliche Phthalate, die den Kunststoffe weich und geschmeidig machen. Ideal geeignet ist pflanzlich gegerbtes Leder sowie Leinen oder Jute.
Mal- und Zeichenzubehör wie Stifte, Lineale oder Anspitzer sollten aus unlackiertem Holz oder aus Metall bestehen. In Lackierungen können giftige Stoffe enthalten sein, die z.B. beim Stifte-Kauen in den Körper gelangen können. Buntstifte sind besser als Filzstifte, denn diese enthalten häufig umwelt- und gesundheitsschädliche Substanzen. Malkästen sollten schadstofffreie Wasserfarben in auswechselbaren Farbnäpfen enthalten. Das verursacht weniger Müll und spart Geld.
Tintenkiller? Mehr Mut zum Durchstreichen!
Als Füllfederhalter empfiehlt der BUND nachfüllbare Konvertermodelle. Und anstatt schadstoffreiche Tintenkiller einzusetzen ist es besser Fehlerhaftes einfach durchzustreichen. Radiergummis sollten nicht aus PVC, sondern aus natürlichem Kautschuk bestehen. Auf Kugelschreiber, Fineliner, Textmarker oder Gelstifte kann in der Regel verzichtet werden. Für die Aufgaben im Schulunterricht sind sie zumeist nicht nötig, zudem enthält ihre Tinte häufig Schadstoffe.
Für Bastelarbeiten sollten wasserlösliche Klebestifte ohne organische Lösungsmittel eingesetzt werden. Um Abfall zu sparen, sollten die Stifte oder Klebefläschchen wieder befüllbar sein.
Alle Tipps wurden vom BUND erstellt; Quelle: BUND (> www.bund.net )




