Diese werden auf über 25 Film- und Vortragsabenden sowie bei Straßen- und Kulturaktionen gesammelt und sollen am Ende des Festivals in Form einer Videobotschaft dem Ersten Bürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, übergeben werden.
Die Schirmherrschaft über das Umundu-Festival hat die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Katrin Göring-Eckardt. „Die nachhaltige Entwicklung in Kommunen ist ein zentrales Element im Kampf gegen den Klimawandel. Besonders das Engagement des Einzelnen im Alltag, das beim Umundu-Festival im Mittelpunkt steht, ist dafür von entscheidender Bedeutung.“, so Göring-Eckardt.
Mit dem Themenschwerpunkt „Transition Town – Stadt im Wandel“ widmet sich das diesjährige Festival der drängenden Frage, wie sich Dresden auf die Verknappung fossiler Rohstoffe, vor allem die des Erdöls, vorbereiten kann: „Wie organisiert man eine Stadt, wenn Benzin 2,50 Euro kostet?“, fragt Norbert Rost, Mitbegründer der Dresdner Transition-Town-Initiative.
Mit der Gründung der Initiative ist eine junge dynamische Bewegung nun auch in der Landeshauptstadt angekommen: Weltweit entstehen sogenannte „Transition Towns“, in denen sich die Bewohner auf eine lokale und nachhaltige Lebensweise „nach dem Erdöl“ einstellen und dabei immer wieder auch neue Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe entdecken und verwirklichen. Neben dem Fokusthema bietet das Festivalprogramm aber auch interessante Filme, Vorträge und Stadtführungen zu Themen wie Ernährung, Mobilität, Energie und Textilien.
Web > www.umundu.de




