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Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
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Bakterien und Nachhaltigkeit


Berlin (30.5.11): Die Sache liegt klar auf der Hand und nicht erst seit gestern warnen verantwortungsvolle Mediziner, dass Antibiotika nichts in der Landwirtschaft und Tierhaltung verloren haben. Von Christian Neugebauer
Sie führen zu einer flächendeckenden Resistenz von Bakterien, die nun gegen die wirkungsvollste Waffe der Menschheit – Antibiotika – rasend schnell resistent werden.

Was nützt eine hochindustrialisierte Landwirtschaft, wenn die Menschen darob bedroht werden und neue Seuchen kein abwegiges Horrorszenario mehr darstellen?


Es braucht eine dringende und rasante Umkehr in der Landwirtschaft. Das größte Budget der EU – die Agrarförderung- darf einfach nicht mehr in die Industrie gehen, sondern in den konsequenten Ausbau einer ökologischen, kleinteiligen Landwirtschaft, wo Pestizide, Kunstdünger und Antibiotika keinen Platz mehr haben.

Es kann möglich sein, dass so weniger Nahrung auf den Markt ist, aber aktuell haben wir einen Überfluss, der lebensbedrohend, und ungesund ist. Und wir sprechen hier von einem sehr hohen Niveau von Überfluss. Ein bisschen weniger wird nicht schaden und den allgemeinen Gesundheitszustand in Europa nur heben können. Volkswirtschaftlich macht dies so auf alle Fälle Sinn, denn gesunde Nahrung ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Eine Binsenweisheit, die leider allzu oft vergessen wird. Und eines ist auch sicher: Nahrungsmittelgehören nicht in den Tank.

Die Böden in Europa werden durch die aggressive High-tech Landwirtschaft kaputt wie zahlreiche Studien eindruckvoll zeigen und das Zuviel an Fleisch ist so und so nicht gesund.

Darum Schluß mit Agrotechnik, Antibiotikaeinsatz und Genpantscherei und zurück zu einer ehrlichen ökologischen Landwirtschaft.


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