Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
KULTUR

Amnesty-Filmpreis 2011 für "BARZAKH"


Berlin (21.2.11): Der Film zeigt eindringlich die lähmende Ungewissheit und den Schmerz der Wartenden, deren Leben still steht", begründete die Amnesty-Jury (Schauspielerin Juliane Köhler, Regisseur Hans-Christian Schmid und Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke) die Entscheidung.
Der Amnesty-Filmpreis auf der diesjährigen Berlinale geht an Barzakh von Mantas Kvedaravicius (Finnland/Litauen 2011). Der Film lief in der Sektion Panorama Dokumente des Festivals.
"Barzakh nennen Tschetschenen einen Ort, der der Legende zufolge zwischen Leben und Tod liegt. "Barzakh dokumentiert nicht, der Film beobachtet nicht aus der Distanz - sondern er schafft Nähe. Wer diesen Film sieht, ist in Tschetschenien. Der Regisseur nimmt die Zuschauer mit in das Dorf, in das Leben und in die Seelen der Menschen."

Der Zuschauer erfahre das unfassbare Leid, das massive Unrecht und die latente Gefahr in Tschetschenien. "Die Normalität, von der tschetschenische und russische Behörden sprechen, gibt es nicht", sagte Schauspielerin Juliane Köhler bei der Verleihung des Preises in Berlin. "Das beweist dieser Film, der ohne Genehmigung und unter hohem persönlichen Risiko gedreht wurde. Deswegen verdient das Team von Barzakh den Amnesty-Filmpreis!"


Der Amnesty-Filmpreis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger sind Waste Land von Lucy Walker und Son of Babylon von Mohammed Al-Daradji (beide 2010), Sturm von Hans-Christian Schmid (2009), Sleep Dealer von Alex Rivera (2008), Bei Einbruch der Dunkelheit von Anders Nilsson (2007), U Nergiz Biskivin von Masoud Arik Salih und Hussein Hassan Ali (2006) und Paradise Now von Hani Abu-Assad (2005).

Der Amnesty-Filmpreis wird neben der Berlinale auf internationalen Filmfestivals in Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen und Los Angeles vergeben. Mit dem Preis möchte Amnesty International die Aufmerksamkeit von Fachleuten und Publikum auf das Thema Menschenrechte lenken und Filmemacher dazu ermutigen, sich dieses Themas verstärkt anzunehmen.


(Quelle: Amnesty Deutschland)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Nachhaltigkeitsfilmpreis vergeben an: "Behind the Screen"
>Bundespreis Ecodesign: Einreichfrist verlängert
>Filmreihe: Über das Gesicht
>Umweltbuch des Monats April 2012: "Vom Frosch"
>Plastik und Kunst
>RETRASHMENT: Elektromüll und Kunst
>Umweltbuch Februar: "Am Ende der Gewissheiten"
>FrauenFilmTage: Green Action
>HfG Karlsruhe verleiht Myschkin-Preis
>Umweltbuch des Monats Januar: "Wolken, Wind & Wetter"
>Bundespreis Ecodesign erstmalig ausgelobt
>Co2 - Ausstellung
>Umweltbuch des Monats
>Buchtipp: Welche Chancen haben Occupy & Co.?
>Film: Polizei und Rechtsextremismus am 9.11.2011
>NABU Hamburg startet TV im Web
>7. Nachhaltigkeitsforum
>Buch:Tierschützer, Staatsfeind
>Schumacher erhält Deutsche Naturschutzmedaille
>Umweltbuch des Monats November 2011
>Radio: 5 Jahre Kol Berlin
>Deutschlands beste Zukunftsideen gesucht
>Veggiefestival "Greentunes" in Berlin
>Filmpreis Nachhaltigkeit vom Deutschen Bundestag
>WWF Fotowettbewerb entschieden
>Das schönste Müll-Urlaubsfoto
>MELT! will klimafreundlicher werden
>Kunst in Schöneweide - gibt´s
>3. Deutscher Weiterbildungspreis
>Corporate Cultural Responsibility Symposium
>5. Recycling-Designpreis
>„KAÏTO – Regenerative Energien für Afrika“ ausgezeichnet
>INtegrated ART: Kapitalerhöhung als Gesamtkunstwerk
>ars viva vergeben
>Ende oder Wende der Ökonomie - Die Wachstumsfrage
>Projekte gesucht: Integration durch Musik
>Vergabe SozialMarie Preis
>Deutscher Kulturförderpreis ausgeschrieben
>Fotoband: Über die Kraft der Würde
>Black Planet für BP
>Der Nuclear-Free Future Award (NFFA)
>Deutscher Kulturförderpreis ausgeschrieben
>100.000 Euro für Jugendkulturwettbewerb
>Günter Kaindlstorfer neuer Programmdirektor der BUCH WIEN
>Wacken - Heavy Metal goes öko
>SOS-Kinderdörfer schreibt Kinderbuchpreis aus
>Amnesty-Filmpreis 2011 für "BARZAKH"
>Grüne Diagonale Filmfestival
>Schulprojekt Umweltbildung: Musik, Umwelt und Kunst
>Kinderausstellung Klimawandel
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"