Doch es liegt uns nichts daran weiterhin Missstände aufzuzeigen. "Deshalb waren wir intensiv auf der Suche nach Filmen zu Lösungsansätzen und widerständigen Frauen und Männern. Nur wenn wir Taten setzen, werden unsere Nachkommen eine lebenswerte Umwelt vorfinden.", so der Anspruch.
Im Rahmen der FrauenFilmTage 2012 werden im Filmhaus Kino am Spittelberg folgende Filme präsentiert:
"Silent Snow" - Die Grönländerin Pipaluk möchte ein Kind bekommen, doch in Grönland zeigen sich enorme Umweltschäden durch die Meeresverschmutzung. Wie gesund wird ihr Kind sein? Mit Unterstützung des Regisseurs Jan van den Berg macht sie sich auf eine Recherchereise und trifft dabei auf eine widerständige, tansanische Biobäuerin, die sich gegen den Einsatz von Pestiziden wehrt, auf korrupte Regierungsbeamte und auf Umweltaktivisten, denen ihr Engagement fast das Leben gekostet hätte.
In "Seed Warriors" der Schweizer Regisseurinnen Mirjam von Arx und Katharina von Flotow lernen wir zwei Lösungsansätze kennen: Die Saatgutbank in Svalbard und die Forschungen der Mais-Expertin Marianne Bänziger. Nach dem Film gibt es ein Publikumsgespräch mit Gertrude Klaffenböck, Agrarökonomin bei FIAN.
Eine andere Art von Widerstand gibt es in "Just do it?" zu sehen. Über den Lauf eines Jahres hat die Regisseurin Emily James verschiedene Klima-AktivistInnen durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet und einen mitreißenden Dokumentarfilm gestaltet.
Nochmals um Widerstand geht es in "The naked Option". Diesmal gegen die Praktiken von Ölproduktionsfirmen im Nigerdelta ? Frauenaktivistinnen organisieren sich auf dem Grassrootslevel, um ihre Rechte durchzusetzen. Dazu besetzen sie die Produktionsgelände und drohen als letztes Ressort ein kulturelles Tabu zu brechen, nämlich sich in der Öffentlichkeit auszuziehen, um den Ernst ihrer Lage zu verdeutlichen.
Web > www.frauenfilmtage.at




