Bei der erstmaligen Vergabe des Preises hat das Komitee den Aspekt des „advokatorischen Humanismus“ in den Mittelpunkt gestellt: Durch den engagieren sich Einzelne gleichsam als Anwälte von Mitlebenden, denen aus diversen Gründen das Eintretenkönnen für ihre eigenen Interessen verwehrt ist.
Die Trägerorganisation des Myschkin-Preises hat die Form eines Freundeskreises, in dem Mitwirkende auf der Grundlage gemeinsamer Wert- und Zielvorstellungen willkommen sind.
Die ersten Preisträger sind: Stéphane Hessel, Martin Balluch und Gaetano Benedetti.
Der Träger des Myschkin-Preises 2012 für sein Lebenswerk ist der französische Diplomat und Schriftsteller Stéphane Hessel. Der Myschkin-Preis 2012 für ein work in progress, der mit einer Preissumme von 50.000 Euro ausgestattet ist, wird an den österreichischen Tierrrechte-Aktivisten Martin Balluch verliehen.
Ein Sonderpreis geht in diesem Jahr an den italienischen Psychiater Gaetano Benedetti für seine lebenslange Bemühung um das Verständnis und die Behandlung schizophrener Erkrankungen.
Die Laudatio auf Stéphane Hessel wurde von Daniel Cohn-Bendit halten. Der Philosoph Thomas Macho hierlt die Preisrede für Martin Balluch und die Psychoanalytikerin Elisabeth Roudinesco würdigte Gaetano Benedetti.




