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Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
KULTUR

MELT! will klimafreundlicher werden


Berlin (14.7.11): 20.000 junge Menschen aus ganz Deutschland und Europa reisen am 15. Juli für drei Tage zum Musikfestival MELT! auf das Ferropolis-Gelände nach Gräfenhainichen. Das MELT! will in diesem Jahr einen großen Schritt Richtung nachhaltiges Festival machen.
Mit von der Partie sind die Jugendkampagne „Klimaklicker“ sowie weitere engagierte Initiativen. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Energieverbrauch. Mit einer neuen Solaranlage wird für Ferropolis regenerativer Strom erzeugt, bei der Bühnenausstattung wird verstärkt auf energieeffiziente LED-Beleuchtung geachtet und mit Fahrrädern eine Disco betrieben. An diesen Maßnahmen ist nix falsch, sie sind aber sehr überschaubar und zeigen nicht unbedingt ein markiges Engagement.

Weiters: Mit einer zielgruppengerecht aufbereiteten Broschüre, dem „Rock’n’Roll-Guide auf dem Weg zum Klimaheiligen“, macht die Kampagne „Klimaklicker“ deutlich, dass jeder Besucher ein wichtiger und aktiver Teil eines klimafreundlichen Festivals ist. Der Guide umfasst – vom klimafreundlichen Haaretrocknen über die CO2-arme Anreise bis zum umweltbewussten Zubereiten der eigenen Mahlzeiten – zahlreiche lebensnahe Tipps.


StromChecker sorgen für Durchblick auf dem MELT!

Die Veranstalter können durch ihr Engagement viel auf die Beine stellen. Aber der Einzelne macht durch sein Festivalverhalten den wirklichen Unterschied: Er entscheidet, ob er mit der Bahn anreist und ob er regionales Essen im Gepäck hat. Damit möglichst viele MELT!-Besucher erfahren, welch großen Einfluss sie auf das Klima haben, ist die Kampagne „Klimaklicker“ vor Ort im Dauereinsatz: Neben einem Informationsstand mit zahlreichen Materialien rund um die Themen Energiesparen und Klimaschutz sind Mitarbeiter der Kampagne als „StromChecker“ unterwegs. Sie zeigen den Festivalbesuchern mit Hilfe von iPads, wo diese mit ihrem Stromverbrauch im Vergleich zum deutschen Durchschnitt stehen – und wie sie ihren Verbrauch ganz einfach senken können.


Also, der Weg ist angetreten und er ist noch weit. Und was noch möglich ist kann man vielleicht von den Kolleginnen und Kollegen, die Wacken organisieren, erfahren > bit.ly/h1ZC12

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