Hans Günter Schumacher (Jahrgang 1934) wurde blind geboren, absolvierte eine Berufsausbildung und arbeitete schließlich als Bundesbeamter bei der Bundeswehrverwaltung (Regierungsamtsrat). Zugleich übte er seit 1968 ohne Unterbrechung ehrenamtliche Führungsfunktionen in Natur- und Umweltschutzverbänden sowie Bürgerinitiativen auf Bundes-, Landes-, Regional- und Lokalebene aus, z.B. als führendes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), stellv. Vorsitzender des BUND-Landesverband Rheinland-Pfalz, sowie 12 Jahre als Mitglied der Jury Umweltzeichen „Blauer Engel“.
1982 war er einer der Initiatoren und Mitgründer der Deutschen Umweltstiftung, der er bis zu seinem Ausscheiden aus Altergründen vergangenes Jahr als Vorsitzender vorstand.
„Hans Günter Schumacher hat der Umweltbewegung in den vergangenen 40 Jahren unzählige wertvolle Impulse gegeben und sich auf vielfältige Weise engagiert“, so Helmut Röscheisen, Generalsekretär des DNR.
Jörg Sommer, Nachfolger Schumachers im Amt des Vorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung sieht in Hans Günter Schumacher "einen Menschen, der die Deutsche Umweltstiftung ebenso wie die Umweltbewegung in ihrer Gesamtheit über mehr als eine Generation hinweg geprägt hat. Umwelt- und Naturschutz in Deutschland haben Hans Günter Schumacher viel zu verdanken."
(Quelle: DUS)




