Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
ÖKOLOGIE

1. Afrikanische Ökodorf-Konferenz


Kairo (14.12.11): SEKEM und das weltweite Ökodorf-Netzwerk (GEN) haben vor kurzem die erste Konferenz zum Thema Ökodorf-Design in Afrika organisiert.
Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der SEKEM-Farm statt, welche am Rand des fruchtbaren Nildelta gelegen ist, das dort auf die trockene Wüste Ägyptens trifft und so diese beiden Pole symbolisch zusammen bringt.

Die Konferenz zielte auf die Stärkung des nordafrikanischen Ökodorfnetzwerkes, welches es sich zur Aufgabe macht, Gemeinschaften zu fördern und zu unterstützen, die einem auf Langfristigkeit ausgerichteten Lebensstil folgen. Nach Auffassung von SEKEM ist der ökologische Landbau ein integraler Bestandteil einer solchen Lebensart und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise dar.


Vom 18 bis 21 November 2011 versammelten sich mehr als sechzig afrikanische Gäste auf der SEKEM Mutterfarm, um Wege zu "Stärkung von gemeinschaftsbasierten Ansätzen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in Nordafrika" zu diskutieren. Die Workshopthemen reichten von einer Diskussion über den Ausbau des GEN Afrika Netzwerks, welches derzeit stark expandiert, bis zur Besichtigung des Modellprojekts zur Unterflurbewässerung in SEKEM.

Das Feedback der Konferenzzteilnehmer war überwältigend positiv, und geprägt vom allgemeinen Eindruck, dass die Konferenz einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Ökodorf-Bewegung in Afrika darstellt. Bianca Fliss, Organisatorin der Veranstaltung innerhalb SEKEMs, lobte seine wegweisende Funktion: "Zum ersten Mal ist es gelungen eine repräsentative Anzahl von führenden afrikanischen Vertretern verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen zusammenzubringen, die gemeinsam über nachhaltige Lebensstile diskutierten.

Die meisten Konferenzteilnehmer kamen aus den nordafrikanischen Ländern Algerien, Marokko, Sudan, Süd-Sudan, Tunesien und Ägypten, jedoch auch Vertreter der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Ghana, Senegal und Südafrika fanden sich ein.

Die Veranstaltung wurde gesponsert vom Deutschen Auswärtigen Amt als Teil eines größeren finanziertes Projektes zur Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen in Nordafrika, wobei GEN die Federführung inne hält und SEKEM das Projekt als lokaler Partner unterstützt.

GEN ist ein ständig wachsendes Netzwerk von nachhaltigen Gemeinschaften und Initiativen, das sämtliche Kulturen, Länder und Kontinente umfasst, und den Bau von Gemeinschaft und Solidarität fördert.



(Quelle: Sekem)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Maisbeizmittel im Wintervorrat bedroht Biene
>Frankreich: Erneuerbare Energien im Vormarsch
>Kein großflächiger Gifteinsatz in deutschen Wäldern
>Ohne Quote geht es nicht: Quote für Wertstoffe
>Schmutzige Kreuzfahrten mit AIDA
>Japan fährt 54 AKWs in Rekordtempo runter
>Gemeinsame Aktion von WWF und Greenpeace
>Gute Autos können einen Monatslohn sparen
>Siemens: Wirkungsgrad PV-Module erhöht
>Regenwald in Brasilien: Kettensäge marsch!
>Offshore-Windparks und Natur: Geht das?
>"Bio"-Plastiktüten: Nun lenkt auch REWE ein
>NABU: Nachbesserungen bei Gebäudesanierung
>Hoffnung für Himalaya-Gletscher?
>Fangmüll wird entsorgt
>Anteil erneuerbare Energie steigt im Ländle
>Mit Bio- und Grünmüll richtig umgehen
>Ab morgen kein Fisch mehr
>Nachhaltige Fischerei - Alles Schmu?
>Moore können das Klima retten. Niedersachsen dagegen
>Österreich wird völlig frei von Atomstrom
>Kein EU-Geld für Atomkraftwerke
>Plastiktüte: Nix mit Bio
>2011 gehen Treibhausgase zurück
>Palmölboom tut Afrika nicht gut
>+1,6 Grad = kein Grönlandeis mehr
>Co2-Emmission sinkt
>Entwässerung Moore heizt Klima an
>Gas strömt in der Nordsee aus
>22. März: Weltwasstertag
>Weichmacher machen dick und Diabetes
>Marodes Hafendock könnte Ostsee bedrohen
>WWF-Studie: Wasserraub in Spanien
>Bienensterben in Österreich
>Behördenversagen in Thüringen
>Debatte Bioenergie
>Deutscher Katastrophenschutz für Atomunfall inexistent?
>Nachhaltiges Palmölsiegel gescheitert?
>Waldgesetz in Brasilien
>Umweltverbände sehen Laubwälder in Gefahr
>EU fischt Westafrika leer
>Mit Solarzellen 2ter Wahl Solarkraftwerk in Spanien
>Effiziente Computer: Sparen Strom und Rohstoffe
>BM Inneres: Nachhaltiges Beschaffungswesen
>Stadtwerke setzen auf Erneuerbare Energien
>Umfrage: 91% wollen Ausbau Erneuerbare Energie
>Ampel: Wald und Regierung
>Bioenergie versus Biolandbau
>Gammelfleisch bleibt
>Wenn Flüsse Schmerzen haben
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"