Die Konferenz zielte auf die Stärkung des nordafrikanischen Ökodorfnetzwerkes, welches es sich zur Aufgabe macht, Gemeinschaften zu fördern und zu unterstützen, die einem auf Langfristigkeit ausgerichteten Lebensstil folgen. Nach Auffassung von SEKEM ist der ökologische Landbau ein integraler Bestandteil einer solchen Lebensart und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise dar.
Vom 18 bis 21 November 2011 versammelten sich mehr als sechzig afrikanische Gäste auf der SEKEM Mutterfarm, um Wege zu "Stärkung von gemeinschaftsbasierten Ansätzen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in Nordafrika" zu diskutieren. Die Workshopthemen reichten von einer Diskussion über den Ausbau des GEN Afrika Netzwerks, welches derzeit stark expandiert, bis zur Besichtigung des Modellprojekts zur Unterflurbewässerung in SEKEM.
Das Feedback der Konferenzzteilnehmer war überwältigend positiv, und geprägt vom allgemeinen Eindruck, dass die Konferenz einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Ökodorf-Bewegung in Afrika darstellt. Bianca Fliss, Organisatorin der Veranstaltung innerhalb SEKEMs, lobte seine wegweisende Funktion: "Zum ersten Mal ist es gelungen eine repräsentative Anzahl von führenden afrikanischen Vertretern verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen zusammenzubringen, die gemeinsam über nachhaltige Lebensstile diskutierten.
Die meisten Konferenzteilnehmer kamen aus den nordafrikanischen Ländern Algerien, Marokko, Sudan, Süd-Sudan, Tunesien und Ägypten, jedoch auch Vertreter der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Ghana, Senegal und Südafrika fanden sich ein.
Die Veranstaltung wurde gesponsert vom Deutschen Auswärtigen Amt als Teil eines größeren finanziertes Projektes zur Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen in Nordafrika, wobei GEN die Federführung inne hält und SEKEM das Projekt als lokaler Partner unterstützt.
GEN ist ein ständig wachsendes Netzwerk von nachhaltigen Gemeinschaften und Initiativen, das sämtliche Kulturen, Länder und Kontinente umfasst, und den Bau von Gemeinschaft und Solidarität fördert.
(Quelle: Sekem)




