VW will mit der Veranstaltung seine Führungskräfte auf die sogenannte 'Mach 18'-Strategie einschwören. Darunter versteht der Konzern nach eigenen Angaben, bis 2018 größter und angesehenster Autobauer weltweit zu werden. "Statt 'Mach 18' braucht VW die Strategie 'Mach 80'", so Lohbeck. Dies meint, dass VW bis zum Jahr 2020 den technisch möglichen Grenzwert von 80 Gramm CO2 pro Kilometer für die europäische Neuwagenflotte erreichen solle.
Winterkorn sperrt sich gegen Dialog mit Umweltschützern
Bisher verweigert die VW-Spitze das Gespräch mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation aus immer neuen Gründen. Ein für den 13. Dezember angesetztes Gespräch mit Winterkorn sagte die Konzernspitze kurzfristig ab.
VW sieht dies anders und schreibt in einer Pressemitteilung am 7.7.2011 über den positiven Dialog mit Greenpeace: „Der Austausch und die Zusammenarbeit mit Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace gehört zu unserem unternehmerischen Selbstverständnis“, erklärte der Leiter der Konzernkommunikation, Stephan Grühsem.
Greenpeace fordert Volkswagen seit Juni auf, ein ambitionierteres europaweites CO2-Reduktionsziel zu unterstützen sowie seine Fahrzeugflotte effizienter zu machen. Über 460.000 Unterstützer beteiligen sich auf www.vwdarkside.com bisher an der Greenpeace-Kampagne.




