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Donnerstag, 17. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
ÖKOLOGIE

Grüne Elektronik - neuer Ratgeber


Wien (10.11.11): Greenpeace hat heute, pünktlich vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts eine neue, erweiterte Version seines Konsumenten-Ratgebers „Grüne Elektronik“ veröffentlicht.
Das internationale Ranking großer Unterhaltungselektronik-Hersteller basiert auf einer Reihe von Kriterien, die auf Energie- und Produktpolitik (u.a. Verwendung Erneuerbarer Energieträger, Recyclingmöglichkeiten und Vermeidung gefährlicher Chemikalien) sowie nachhaltigen Betriebsabläufen (u.a. Rohstoffe, Lieferkette und Rücknahme-Programme) beruhen.

Hewlett Packard (HP) schneidet dabei im Vergleich zu den anderen geprüften Herstellern am besten ab, gefolgt von Dell und Nokia. Auf dem letzten Platz findet sich der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM).


„Unser regelmäßiges Ranking hat in der Vergangenheit bereits mehrere Elektronik-Hersteller dazu gebracht, beispielsweise auf besonders gefährliche Chemikalien zu verzichten und ihre Unternehmenspolitik ‚grüner‘ zu gestalten“, freut sich Greenpeace-Elektronikexpertin Claudia Sprinz über bereits erzielte Erfolge.

Ganz anders der letztplatzierte Elektronik-Hersteller RIM. Dem Blackberry-Produzenten fehlt es nicht nur an Zielen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen, RIM informiert die Öffentlichkeit auch unzureichend über dessen Umwelt-Performance. Zudem enthalten alle Produkte des Unternehmens gefährliche Chemikalien. Positiv bewertet wurden die Bemühungen von RIM, Zulieferer von Mineralien aus Kriegsgebieten sowie Papier aus illegaler Waldzerstörung auszuschließen.

Greenpeace-Ratgeber „Grüne Elektronik“ > marktcheck.greenpeace.at/ratgeber-gruene-elektronik.html




(Quelle: Greenpeace CEE)


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