Als Hauptverursacher dieser Jagd nach dem Tod sind China und Indien sowie die USA und Russland. Aber bei diesem hohem Niveau sind alle industrialisierten Staaten Co2-Sünder.
"Hauptverantwortlich für den Ausstoß von CO2 ist die Nutzung fossiler Energieträger. Die wachsenden Emissionen stammen von einem immer höheren Verkehrsaufkommen und einer falschen und veralteten Form der Energieerzeugung. Konzerne wie Volkswagen überschwemmen den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern und die Politik setzt nach wie vor auf den Klimakiller Kohle, statt endlich eine echte Energiewende einzuleiten", führt Anike Peters, Klimaexpertin von Greenpeace, die dramatischen Ergebnisse aus.
Der Atomausstieg hilft daher nur, wenn die erneuerbare Energiewende vorangetrieben wird, also im Gegenzug nicht reihenweise Kohlekraftwerke an das Netz gebracht werden. Aber es wird auch um Energieeffizienz gehen.
Die kommende Weltklimakonferenz in Durban am 28. November darf man Fond aber als Makulatur erachten und wird der Sargnagel für das Kyoto-Protokoll wohl werden; allein die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber es zeigen sich deutlich die Unbeweglichkeit der Staatslenker aber auch des Marktes. Solange Co2 nicht konsequent eingepreist wird, wird sich an diesem ökologischen Raubbau wenig ändern.
Und internationale Konzerne werden sich zunehmend fragen lassen, warum sie mit ihre Produkte mit schmutzigen asiatischen Strom erzeugen und nicht in Regionen, wo vorwiegend der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Eine mögliche neue Runde in Sachen Nachhaltigkeit und kritischem Produkttest.
„Die Daten aus den USA sind schockierend und übertreffen die schlimmsten Befürchtungen und die pessimistischsten Szenarien, vor denen seit Jahren gewarnt wird. Die internationale Staatengemeinschaft hat kläglich versagt, dem Klimawandel gemeinschaftlich Einhalt zu bieten“, erklärt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.
(Quellen: US-Ministerium Energie, Greenpeace, WWF)




