Die sechs PreisträgerInnen konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt EUR 26.000,- freuen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs im Raiffeisen Forum vor 400 geladenen Gästen statt.
„Der Aufbau eines nachhaltigen Wirtschaftssystems erfordert eine weitgehende Umbasierung auf erneuerbare Energieträger und nachwachsende Rohstoffe. Dazu braucht es neben einer Politik, die diesen Weg unterstützt, auch und vor allem Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene – von Gemeinden über Betriebe bis zu engagierten Einzelpersonen.“, so ÖGUT-Generalsekretär Herbert Greisberger.
Der Preis in der Kategorie „Frauen in der Umwelttechnik“ ging dieses Jahr an Gabriele Berg für herausragende Leistungen bei der Umsetzung neuer mikrobiologischer Erkenntnisse zur Lösung von Umweltproblemen u.a. in den Bereichen Landwirtschaft und Medizin.
In der Kategorie „Urban Technologies“ - die dieses Jahr das erste Mal Einzug in den Umweltpreis fand - wurde ein Tool zur Sanierung zum Plus-Energiegebäude ausgezeichnet. Mit dem Kriterienkatalog zur Sanierung zum Plus-Energiegebäude hat das AEE INTEC ein erfolgreiches und leicht anwendbares Instrument zur Beurteilung des Sanierungspotenzials von Gebäuden entwickelt.
In Memoriam Monika Polster, langjährige Umweltbauftragte von Coca-Cola Hellenic Österreich und Vorreiterin des betrieblichen Umweltschutzes im Getränkesektor wurden dieses Jahr wieder zwei „Monika Polster-Sonderpreise für betrieblichen Umweltschutz“ vergeben: Bei den Großunternehmen wurde die Fritz Egger GmbH & Co OG Holzwerkstoffe für ein sehr breit angelegtes Konzept im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Im Bereich der Kleinunternehmen wurde der Malereibetrieb Herbsthofer (Steiermark) als erster klimaneutrale Malereibetrieb Österreichs prämiert.
Aus über 20 Einreichungen in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ wurde die „Sonnenstadt St. Veit a. d. Glan“ (Kärnten) als Vorzeigekommune in den Bereichen Energieautarkie, Mobilität und Bewusstseinsbildung ausgezeichnet. Ein weiterer spannender und sehr innovativer Ansatz wurde im Rahmen der Kategorie „Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement“ prämiert.
Mit dem Shared Space Projekt „Charrette Sonnenfelsplatz“ in Graz gelang es das erste Mal, in einer österreichischen Großstadt Verkehrsregeln durch Sozialverhalten zu ersetzen.
(Quelle: ÖGUT)




