Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Montag, 21. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
POLITIK

Hamburg: 13.000 für ein Transparenzgesetz.


Hamburg (12.12.11): Nach nur sechs Wochen hat die Hamburger Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ den Internationalen Anti-Korruptionstag (9. Dezember) zum Anlass genommen, um mehr als 13.000 Unterschriften im Rathaus einzureichen.
Für eine erfolgreiche Volksinitiative erforderlich sind 10.000 Unterzeichner in sechs Monaten. Mit der Initiative wird die Bürgerschaft aufgefordert, das „Transparenzgesetz Hamburg“, das Transparency International, Mehr Demokratie und der Chaos Computer Club ausgearbeitet haben, zu übernehmen.

Das Gesetz soll Politik und Verwaltung zu mehr Transparenz verpflichten. Kernstück ist ein zentrales Informationsregister, in dem der Senat Verträge, Gutachten, Statistiken und Verwaltungsvorschriften für alle Bürger kostenlos im Internet zugänglich machen soll.


„Dass das Bündnis die notwendigen Unterschriften in so kurzer Zeit zusammenbekommen hat, zeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger sich einen besseren Informationszugang wünschen, wenn es um die Verwendung ihrer Steuergelder geht“, sagt Ralf-Uwe Beck, Sprecher des Mehr Demokratie-Bundesvorstands. „Bisher müssen die Bürgern gegenüber der Verwaltung als Bittsteller auftreten. Die Volksinitiative will eine Bringschuld der Verwaltung erreichen.“

Die Transparenz-Initiative ist die 34. Volksinitiative in der Hansestadt seit Einführung der Volksgesetzgebung 1996. „Hamburg hat deutschlandweit die bürgerfreundlichste Regelungen für direkte Demokratie“, erläutert Beck. Durchschnittlich findet dort jedes halbe Jahr eine Volksinitiative statt. 14 davon erreichten das Volksbegehren, und damit die zweite Stufe, sechsmal fand in Hamburg ein Volksentscheid statt.

„Mehr Demokratie hat gemeinsam mit Bündnissen bereits sieben Volksbegehren zum Ausbau der direkten Demokratie und des Wahlrechts in Hamburg getragen“, sagt Beck. „Die Transparenz-Initiative ist eine logische Fortsetzung unserer Arbeit. Eine Hauptvoraussetzung für funktionierende Bürgerbeteiligung ist schließlich der Zugang zu Informationen.“

Die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ hat bereits einen Fahrplan aufgestellt, sollte die Hamburgische Bürgerschaft das Transparenzgesetz nicht übernehmen.

In diesem Fall werde sie für den Zeitraum 27. August bis 17. September 2012 ein Volksbegehren anmelden, für das 65.000 gültige Unterschriften erforderlich sind. Zu einem Volksentscheid käme es dann im September 2013, parallel zur nächsten Bundestagswahl.




(Quelle: Mehr Demokratie e.V.)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Forsa: Keine Subventionen für Tierquäler und Umweltsünder
>Emissionshandel: Stromproduzenten müssen nun zahlen, aber
>Umfrage: Keine Humanbiotika für Tiere
>Alle Bundesminister sind Klimasünder
>Kritik an Merkels Energiepolitik
>E-Mobilitätsplattform: Warum Fördergeld für Porsche & Co?
>Bundesregierung unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Reform Finanzaufsicht ohne Verbraucherschutz?
>Bürgerinitiative gegen Atomkraft
>Politik mag sich Korruption erhalten
>Röttgen: Plattform Erneuerbare Energie
>Geheimstudie in Sachen Atom-Gau
>Bienensterben und ein dummdreister Agropräsident
>Bundesregierung und Co2 Handel: Zuviele Zertifikate
>Umweltverbände reden nicht mehr mit Rösler
>Verfassungsbeschwerde gegen den Rettungsschirm
>Atomausstieg kostet bis zu 44 Milliarden Euro
>Globaler Demokratieabbau
>Solarstrom: Wer bitte knippst die Sonne noch ab?
>Will die Bundesregierung Korruption?
>Volksabstimmung zum Rettungsschirm gefordert
>Chancen des Energie- und Klimafonds heben
>Solarkürzung behutsamer
>Systematische Folter in Syrien
>Kommunale Unternehmen: Eigenes Energieministerium
>Fahrplan für die Energiewende
>Essen-Kampagne von Aigner ruft gemischte Reaktionen auf
>50.000 für Ende Atomkraft und für Energiewende
>Absichtserklärung: Bayern will Nr. 1 für Ökostrom werden
>Solarstromkürzung verschoben auf 1. April
>Kundgebung gegen Solarausstiegsgesetz
>Baden-Württemberg tritt Climate Group bei
>Umfrage: 2/3 halten Solarkürzungen für falsch
>Solarkürzungen überfordern Solarbranche
>18. Mai: Bankenblockade
>Transparency International: Politik muss integer werden
>Gefährden verantwortungslose Stromspekulanten Menschenleben?
>BUND kritisiert Rösler: 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr?
>Dresden, Löschen von Daten und Rechtsextremismus
>Kritik an Niebels Bildungsstragie
>EU-Subventionen könnten Millionen grüne Jobs schaffen
>Städte und Kommunen: Bündnis für Biodiversität
>Forderung: 1 Milliarde für Nachhaltigkeitsforschung
>"Wir sind die neuen Juden"
>Schröder im Glück:2 Millionen weniger für Zivilgesellschaft
>Es braucht ein Siegel für Ökostrom
>Gefahr für EEG und Energiewende
>Österreich will den Ball der Rechtsextremen durchtragen
>Bundesregierung: 400 Millionen für Gentechnik in Nahrung
>Umweltverbände: Forstwirtschaft zerstört Waldnaturerbe
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"