Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Montag, 21. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
POLITIK

Heiner Geißler für eine gemeinnützige Ratingagentur

 

Heiner Geißler für gemeinnützige Ratingagentur


Berlin (21.11.11): Zahlreiche Vordenker und Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, NGOs und Gewerkschaften unterstützen die Forderung nach Einrichtung einer gemeinnützigen Ratingagentur (ENRA) von der Deutschen Umweltstiftung.
Rund 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, gewerkschaftlichen und kirchlichen Kreisen sowie NGOs und Zivilgesellschaft unterstützen den Aufruf der Deutschen Umweltstiftung für eine gemeinnützige, europäische, nachhaltige Ratingagentur (ENRA).

"Ich unterstütze die Einrichtung einer gemeinnützigen, nachhaltigen und europäischen Ratingagentur, denn die Ratings wie wir sie heute kennen, sind weder nachhaltig, noch fair oder transparent. Sie haben falsche Maßstäbe, die die Armut steigern, die Natur zerstören und die Realwirtschaft wie Staaten ruinieren.", so begründet Heiner Geißler (Bundesminister a.D.) sein gemeinsames Engagement mit Herbert Tumpel (Präsident der Bundesarbeitskammer, Wien), Josef Riegler (Vizekanzler a.D. Republik Österreich), Ernst Ulrich von Weizsäcker (UNEP), Erhard Eppler (vorm. Kirchentagspräsident und Bundesminister a.D.) und Heide Simonis (Ministerpräsidentin a.D.).


Herbert Tumpel, Präsident der Bundesarbeitskammer (Wien) erläutert seine Unterstützung für ENRA: „Es kann nicht sein, dass Ratingagenturen als private, gewinnorientierte Unternehmen, demokratisch legitimierte Regierungen in ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Reformbemühungen torpedieren können.“

Im Aufruf heißt es u.a.: „Der Finanzmarkt ist außer Rand und Band. Wenige werden reich, viele werden ärmer. Das ist nicht fair, weshalb es Steuern für Vermögende und für Finanztransaktionen braucht. Beides wird kommen. Doch wird der Finanzmarkt damit fair und nachhaltig? Nein. Denn die Maßstäbe der Gier und des grenzenlosen Wachstums bleiben unberührt. Diese Maßstäbe werden definiert durch die großen Ratingagenturen, die im Dienste ihrer Auftraggeber stehen.

Wir rufen daher auf, eine nachhaltige, gemeinnützige, faire und transparente Ratingagentur zu gründen. Damit in Zukunft Geldanlagen und ihr Einsatz bewertet werden, ob sie

· nachhaltig sind
· die Schöpfung und die Natur wahren
· den Wohlstand für Alle mehren
· die Menschenrechte befördern
· und eine nachhaltige Realwirtschaft ermöglichen."

Träger der Initiative ist die Deutsche Umweltstiftung, die vor rund 30 Jahren gegründet wurde und durch Stifter wie Günter Grass, Heinrich Böll oder Petra Kelly möglich gemacht wurde.

Begleitet wird das ENRA-Projekt durch ein steering committee aus führenden grünen Finanzunternehmen, die allesamt auch Mitglieder im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung sind: EthikBank, ForestFinance Gruppe, MAMA AG, NFN AG und Triodos Bank.

Web > www.enra.deutscheumweltstiftung.de





<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Forsa: Keine Subventionen für Tierquäler und Umweltsünder
>Emissionshandel: Stromproduzenten müssen nun zahlen, aber
>Umfrage: Keine Humanbiotika für Tiere
>Alle Bundesminister sind Klimasünder
>Kritik an Merkels Energiepolitik
>E-Mobilitätsplattform: Warum Fördergeld für Porsche & Co?
>Bundesregierung unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Reform Finanzaufsicht ohne Verbraucherschutz?
>Bürgerinitiative gegen Atomkraft
>Politik mag sich Korruption erhalten
>Röttgen: Plattform Erneuerbare Energie
>Geheimstudie in Sachen Atom-Gau
>Bienensterben und ein dummdreister Agropräsident
>Bundesregierung und Co2 Handel: Zuviele Zertifikate
>Umweltverbände reden nicht mehr mit Rösler
>Verfassungsbeschwerde gegen den Rettungsschirm
>Atomausstieg kostet bis zu 44 Milliarden Euro
>Globaler Demokratieabbau
>Solarstrom: Wer bitte knippst die Sonne noch ab?
>Will die Bundesregierung Korruption?
>Volksabstimmung zum Rettungsschirm gefordert
>Chancen des Energie- und Klimafonds heben
>Solarkürzung behutsamer
>Systematische Folter in Syrien
>Kommunale Unternehmen: Eigenes Energieministerium
>Fahrplan für die Energiewende
>Essen-Kampagne von Aigner ruft gemischte Reaktionen auf
>50.000 für Ende Atomkraft und für Energiewende
>Absichtserklärung: Bayern will Nr. 1 für Ökostrom werden
>Solarstromkürzung verschoben auf 1. April
>Kundgebung gegen Solarausstiegsgesetz
>Baden-Württemberg tritt Climate Group bei
>Umfrage: 2/3 halten Solarkürzungen für falsch
>Solarkürzungen überfordern Solarbranche
>18. Mai: Bankenblockade
>Transparency International: Politik muss integer werden
>Gefährden verantwortungslose Stromspekulanten Menschenleben?
>BUND kritisiert Rösler: 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr?
>Dresden, Löschen von Daten und Rechtsextremismus
>Kritik an Niebels Bildungsstragie
>EU-Subventionen könnten Millionen grüne Jobs schaffen
>Städte und Kommunen: Bündnis für Biodiversität
>Forderung: 1 Milliarde für Nachhaltigkeitsforschung
>"Wir sind die neuen Juden"
>Schröder im Glück:2 Millionen weniger für Zivilgesellschaft
>Es braucht ein Siegel für Ökostrom
>Gefahr für EEG und Energiewende
>Österreich will den Ball der Rechtsextremen durchtragen
>Bundesregierung: 400 Millionen für Gentechnik in Nahrung
>Umweltverbände: Forstwirtschaft zerstört Waldnaturerbe
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"