Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Montag, 21. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
POLITIK

Kritik an Niebels Bildungsstragie


Berlin (10.2.12): Die Globale Bildungskampagne Deutschland, ein Bündnis von zehn deutschen Nichtregierungsorganisationen, kritisiert die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorgestellte Strategie zur Förderung von Bildung in armen Ländern.
Unter dem Titel „"Zehn Ziele für mehr Bildung. BMZ-Bildungsstrategie 2010-2013“" kündigt der Entwicklungsminister Niebel an, Bildung als Schlüsselbereich der deutschen Entwicklungspolitik zu verankern.

„"Herr Niebel muss in den kommenden Monaten noch beweisen, ob es bei öffentlichkeitswirksamen Ankündigungen bleibt, oder ob das BMZ seine Anstrengungen wirklich signifikant erhöht, um bis 2013 Millionen von Kindern das Recht auf gebührenfreie und gute Grundbildung zu ermöglichen“", so Maren Jesaitis, Koordinatorin der Globalen Bildungskampagne Deutschland.


Unklar sei, wie die Strategie finanziert werden soll. Der BMZ-Etat für 2013 wird vermutlich um 581 Millionen Euro schrumpfen. Die Mittelerhöhungen für Bildung dürfe aber auf keinen Fall zulasten anderer wichtiger Bereiche wie Gesundheitsfürsorge oder ländliche Entwicklung gehen.

Die Globale Bildungskampagne kritisiert weiters, dass die Bildungsstrategie nicht ambitioniert genug sei. Zwar betone das BMZ in der Strategie die Notwendigkeit, Chancengleichheit für Mädchen und Jungen zu gewährleisten. Die Qualität von Bildung fände jedoch zu wenig Beachtung. Die Förderung von Lehrkräften sei nicht als eigenständiges Ziel berücksichtigt.

Die Globale Bildungskampagne ist Teil der Global Campaign for Education, eines internationalen Bündnisses, das sich für das Menschenrecht auf Bildung weltweit für alle Menschen einsetzt. Ihre Mitglieder sind Kinderrechts- und Entwicklungsorganisationen und Bildungsgewerkschaften. In Deutschland wird die Kampagne getragen von CARE Deutschland-Luxemburg, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Kindernothilfe, Oxfam Deutschland, Plan International Deutschland, Save the Children, UNICEF Deutschland, der Deutschen Welthungerhilfe, dem World University Service und World Vision Deutschland.




(Quelle: Oxfam)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Forsa: Keine Subventionen für Tierquäler und Umweltsünder
>Emissionshandel: Stromproduzenten müssen nun zahlen, aber
>Umfrage: Keine Humanbiotika für Tiere
>Alle Bundesminister sind Klimasünder
>Kritik an Merkels Energiepolitik
>E-Mobilitätsplattform: Warum Fördergeld für Porsche & Co?
>Bundesregierung unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Reform Finanzaufsicht ohne Verbraucherschutz?
>Bürgerinitiative gegen Atomkraft
>Politik mag sich Korruption erhalten
>Röttgen: Plattform Erneuerbare Energie
>Geheimstudie in Sachen Atom-Gau
>Bienensterben und ein dummdreister Agropräsident
>Bundesregierung und Co2 Handel: Zuviele Zertifikate
>Umweltverbände reden nicht mehr mit Rösler
>Verfassungsbeschwerde gegen den Rettungsschirm
>Atomausstieg kostet bis zu 44 Milliarden Euro
>Globaler Demokratieabbau
>Solarstrom: Wer bitte knippst die Sonne noch ab?
>Will die Bundesregierung Korruption?
>Volksabstimmung zum Rettungsschirm gefordert
>Chancen des Energie- und Klimafonds heben
>Solarkürzung behutsamer
>Systematische Folter in Syrien
>Kommunale Unternehmen: Eigenes Energieministerium
>Fahrplan für die Energiewende
>Essen-Kampagne von Aigner ruft gemischte Reaktionen auf
>50.000 für Ende Atomkraft und für Energiewende
>Absichtserklärung: Bayern will Nr. 1 für Ökostrom werden
>Solarstromkürzung verschoben auf 1. April
>Kundgebung gegen Solarausstiegsgesetz
>Baden-Württemberg tritt Climate Group bei
>Umfrage: 2/3 halten Solarkürzungen für falsch
>Solarkürzungen überfordern Solarbranche
>18. Mai: Bankenblockade
>Transparency International: Politik muss integer werden
>Gefährden verantwortungslose Stromspekulanten Menschenleben?
>BUND kritisiert Rösler: 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr?
>Dresden, Löschen von Daten und Rechtsextremismus
>Kritik an Niebels Bildungsstragie
>EU-Subventionen könnten Millionen grüne Jobs schaffen
>Städte und Kommunen: Bündnis für Biodiversität
>Forderung: 1 Milliarde für Nachhaltigkeitsforschung
>"Wir sind die neuen Juden"
>Schröder im Glück:2 Millionen weniger für Zivilgesellschaft
>Es braucht ein Siegel für Ökostrom
>Gefahr für EEG und Energiewende
>Österreich will den Ball der Rechtsextremen durchtragen
>Bundesregierung: 400 Millionen für Gentechnik in Nahrung
>Umweltverbände: Forstwirtschaft zerstört Waldnaturerbe
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"