Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Montag, 21. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
POLITIK

Vattenfall Klage


Berlin (3.11.11): Vattenfall will in den USA zu Gericht ziehen gegen die Bundesrepublik Deutschland, da ihm Gewinne auf Grund des Atomausstiegs entgangen seien. NGOs kritisieren diese Vorgehensweise.
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat heute in Bonn massiv den Energiekonzern Vattenfall kritisiert. Meldungen zufolge will Vattenfall in den USA vor Gericht ziehen, und hohe Entschädigungen für den in der Bundesrepublik beschlossenen Atomausstiegs einfordern.

BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz fordert, dass Vattenfall die Ablehnung der Atomkraft seitens der breiten Bevölkerung akzeptieren soll: "Die Menschen wollen, dass Geld in die Finanzierung umweltfreundlicher Technologien fließt. Die Menschen wollen aber nicht, dass einem Konzern, der Uranabbau und Atommüll verursacht, Milliardenbeträge zugesprochen werden."


Weiterhin hat der BBU dem niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander vorgeworfen, die Sorgen und Argumente der Bevölkerung im Wendland und anderswo nicht ernst zu nehmen. Sander hat zwischenzeitlich trotz massiver Proteste seine Zustimmung zur Einlagerung weiterer Castor-Behälter in Gorleben erteilt.

Für den BBU steht fest, dass sich der Widerstand gegen den für Ende November drohenden Castor-Transport von Frankreich nach Gorleben in den nächsten Wochen noch verstärken wird. Bereits Ende Oktober hatten rund 6000 Menschen bei dezentralen Aktionen im gesamten Bundesgebiet gegen Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg demonstriert.

Der BBU betont, dass der sogenannte Atomausstieg der Bundesregierung nicht weit genug geht. Der Verband fordert die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen. Der BBU ruft zur Teilnahme an weiteren regionalen und bundesweiten Demonstrationen gegen Atomtransporte und Atomanlagen auf. Örtliche Bürgerinitiativen veranstalten am Sonntag (6. November) um 15.00 Uhr vor der Urananreicherungsanlage in Gronau eine Kundgebung.




(Quelle: BBU)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Forsa: Keine Subventionen für Tierquäler und Umweltsünder
>Emissionshandel: Stromproduzenten müssen nun zahlen, aber
>Umfrage: Keine Humanbiotika für Tiere
>Alle Bundesminister sind Klimasünder
>Kritik an Merkels Energiepolitik
>E-Mobilitätsplattform: Warum Fördergeld für Porsche & Co?
>Bundesregierung unterstützt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Reform Finanzaufsicht ohne Verbraucherschutz?
>Bürgerinitiative gegen Atomkraft
>Politik mag sich Korruption erhalten
>Röttgen: Plattform Erneuerbare Energie
>Geheimstudie in Sachen Atom-Gau
>Bienensterben und ein dummdreister Agropräsident
>Bundesregierung und Co2 Handel: Zuviele Zertifikate
>Umweltverbände reden nicht mehr mit Rösler
>Verfassungsbeschwerde gegen den Rettungsschirm
>Atomausstieg kostet bis zu 44 Milliarden Euro
>Globaler Demokratieabbau
>Solarstrom: Wer bitte knippst die Sonne noch ab?
>Will die Bundesregierung Korruption?
>Volksabstimmung zum Rettungsschirm gefordert
>Chancen des Energie- und Klimafonds heben
>Solarkürzung behutsamer
>Systematische Folter in Syrien
>Kommunale Unternehmen: Eigenes Energieministerium
>Fahrplan für die Energiewende
>Essen-Kampagne von Aigner ruft gemischte Reaktionen auf
>50.000 für Ende Atomkraft und für Energiewende
>Absichtserklärung: Bayern will Nr. 1 für Ökostrom werden
>Solarstromkürzung verschoben auf 1. April
>Kundgebung gegen Solarausstiegsgesetz
>Baden-Württemberg tritt Climate Group bei
>Umfrage: 2/3 halten Solarkürzungen für falsch
>Solarkürzungen überfordern Solarbranche
>18. Mai: Bankenblockade
>Transparency International: Politik muss integer werden
>Gefährden verantwortungslose Stromspekulanten Menschenleben?
>BUND kritisiert Rösler: 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr?
>Dresden, Löschen von Daten und Rechtsextremismus
>Kritik an Niebels Bildungsstragie
>EU-Subventionen könnten Millionen grüne Jobs schaffen
>Städte und Kommunen: Bündnis für Biodiversität
>Forderung: 1 Milliarde für Nachhaltigkeitsforschung
>"Wir sind die neuen Juden"
>Schröder im Glück:2 Millionen weniger für Zivilgesellschaft
>Es braucht ein Siegel für Ökostrom
>Gefahr für EEG und Energiewende
>Österreich will den Ball der Rechtsextremen durchtragen
>Bundesregierung: 400 Millionen für Gentechnik in Nahrung
>Umweltverbände: Forstwirtschaft zerstört Waldnaturerbe
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"