BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz fordert, dass Vattenfall die Ablehnung der Atomkraft seitens der breiten Bevölkerung akzeptieren soll: "Die Menschen wollen, dass Geld in die Finanzierung umweltfreundlicher Technologien fließt. Die Menschen wollen aber nicht, dass einem Konzern, der Uranabbau und Atommüll verursacht, Milliardenbeträge zugesprochen werden."
Weiterhin hat der BBU dem niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander vorgeworfen, die Sorgen und Argumente der Bevölkerung im Wendland und anderswo nicht ernst zu nehmen. Sander hat zwischenzeitlich trotz massiver Proteste seine Zustimmung zur Einlagerung weiterer Castor-Behälter in Gorleben erteilt.
Für den BBU steht fest, dass sich der Widerstand gegen den für Ende November drohenden Castor-Transport von Frankreich nach Gorleben in den nächsten Wochen noch verstärken wird. Bereits Ende Oktober hatten rund 6000 Menschen bei dezentralen Aktionen im gesamten Bundesgebiet gegen Atomtransporte und für den sofortigen Atomausstieg demonstriert.
Der BBU betont, dass der sogenannte Atomausstieg der Bundesregierung nicht weit genug geht. Der Verband fordert die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen. Der BBU ruft zur Teilnahme an weiteren regionalen und bundesweiten Demonstrationen gegen Atomtransporte und Atomanlagen auf. Örtliche Bürgerinitiativen veranstalten am Sonntag (6. November) um 15.00 Uhr vor der Urananreicherungsanlage in Gronau eine Kundgebung.
(Quelle: BBU)




