Als Beispiel seien angeführt: Das Massaker in Norwegen, der Rechtsterror in Deutschland, der rechtsextreme Mordanschlag im oberösterreichischen Traun sowie mehr als 1000 Anzeigen wegen rechtsextremer Straftaten in Österreich senden ein alarmierendes Signal.
Der österreichische Verfassungsschutz schreibt ähnlich wie der deutsche Verfassungsschutz Berichte, wo es keine Gefahr von Rechts gebe. Und man ist mehr damit beschäftigt, Tierschutzorganisationen zu verfolgen und einen Linksterrorismus herbeizufaseln, den es in Österreich nie gegeben hat.
Geplanter Höhepunkt der Gedenk- und Aktionswoche wird eine Gedenkveranstaltung am Vormittag des Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz sowie eine Großkundgebung gegen Rechtsextremismus am Abend des 27. Jänner sein. Beide Veranstaltungen werden am Heldenplatz stattfinden.
Auf Grund der Breite des Bündnis, muss man von einer hohen Teilnehmerzahl im hohem fünfstelligen Bereich ausgehen, denn alles andere wäre kein starkes Zeichen, welches man setzen möchte.
Grundsätzlich muss man aber auch die nur "Zeichen-Setzen"-Maßnahmen als zu wenig kritisieren, denn Zeichen wurden in Österreich genug gesetzt; es sei nur an das Lichtermeer erinnert. Allein, bis heute hat sich wenig verändert. Man wird auch mal die Strategie des "Zeichen-Setzens" mal überdenken müssen, denn bisher war ihr Erfolg sehr überschaubar in Österreich.
Mehr Informationen > www.jetztzeichensetzen.at




