Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung erstmals im Jahre 2001 berufen.
Marlehn Thieme, Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und Direktorin der Deutsche Bank AG, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die 15 Mitglieder des RNE Anfang Juni für drei Jahre berufen.
In der konstituierenden Sitzung beim Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Ronald Pofalla, zeichneten sich bereits Schwerpunkte der künftigen Ratstätigkeit ab:
Der RNE will verstärkt an der Schaffung eines Ordnungsrahmens für eine nachhaltige Wirtschaft mitwirken. Überdies wollen sich seine Mitglieder mit Deutschlands Perspektiven in einem globalen Wettbewerb bei CO2-armen Technologien, Produktionsweisen und Geschäftsmodellen auseinander setzen. Verbinden wollen sie dies mit einem gesellschaftlichen Dialog über eine „Vision 2050“ für die langfristige Entwicklung des Landes. Ein weiteres Arbeitsfeld soll die für 2012 geplante UN- Nachhaltigkeitskonferenz „Rio+20“ in Brasilien sein.
Was er in den kommenden drei Jahren vor hat, fasste Hans-Peter Repnik nach seiner Wahl zum Ratsvorsitzenden folgend zusammen: „Mein Ziel ist es, das Umsteuern von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf einen nachhaltigen, ressourcen- und klima- schonenden Kurs weiter zu beschleunigen“, sagte Repnik. „Wir müssen alles tun, um ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Schäden unabsehbaren Ausmaßes zu verhindern. Dazu will ich mit der Bundesregierung einen kritisch-konstruktiven Dialog führen."






