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VERMISCHTES

Kommunen: Wertschöpfungskette Erneuerbare Energie


Berlin (16.2.12): Erneuerbare Energie kann gerade für Kommunen einen wertvollen für die Wertschöpfungskette schaffen. Der Schlüssel ist dezentrale Energieversorgung. Die Dimension kann der Wertschöpfungsrechner von der AEE abbilden.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland vollzieht sich auch dezentral und zwar in den Kommunen und Regionen. Die Zuwächse bei der Installation von Erneuerbare-Energien-Anlagen stärken damit die Wirtschaftskraft auch abseits klassischer industrieller Zentren und Ballungsräume.

Wie hoch die positiven Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien einzuschätzen sind, beziffert ein Online-Wertschöpfungsrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).


Entwickelt wurde der Wertschöpfungsrechner von der AEE gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Wie der Leiter des IÖW-Forschungsfelds „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“, Dr. Bernd Hirschl, betont, ist kommunale Wertschöpfung ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftskraft in den Regionen. „In Studien haben wir gezeigt, dass Erneuerbare Energien pro Jahr bundesweit zweistellige Milliardenbeiträge zur kommunalen Wertschöpfung beisteuern.“

Wie die einzelnen Glieder der kommunalen Wertschöpfungskette ineinandergreifen können, erläutert Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien: „Wenn beispielsweise Landwirte mit der örtlichen Volksbank in eine Biogasanlage investieren, die ein Ingenieurbüro aus der Gemeinde entwickelt hat, so bleibt die Wertschöpfung vor Ort in der Kommune. Kreisläufe werden geschlossen. Eine Energieversorgung der kurzen Wege wird aufgebaut.“

Beispiel Wendland

Für Daniela Weinand aus der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal steht fest: „Wertschöpfung, das bedeutet Einkommen, profitable Unternehmen und Steuereinnahmen. Das zeigt sich in meiner Region im Wendland, wo die Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien bereits die Schwelle der Vollversorgung überschreitet. Das ist vor allem der Windkraft und der Bioenergie zu verdanken. Aber auch Solarstrom leistet einen wichtigen Beitrag“, betont Weinand. Als Impulsgeber für die Erneuerbaren Energien hat sich in der Region Wendland-Elbetal zudem Biomethan als Kraftstoff entpuppt. „Mehr als 10 Prozent der bei uns neu zugelassenen Pkw können mit dem aufbereiteten Biogas fahren. In der Bevölkerung vor Ort sind die Vorteile von Biokraftstoff mittlerweile bekannt“, erläutert Weinand den Stellenwert von Erneuerbaren Energien für die Mobilität in der ländlichen Region an der Elbe.


Zum Rechner > www.kommunal-erneuerbar.de/de/kommunale-wertschoepfung/rechner.html




(Quelle: AEE)

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