In einer Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung untersuchten die Experten anhand der drei Branchen Chemieindustrie, Maschinenbau und Transport & Logistik, wie Energieeffizienz in der Praxis auf die Beschäftigungssituation von Unternehmen wirkt. Werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erfolgreich umgesetzt, nützt das dem Unternehmen in der Regel mehrfach: Kosten können reduziert, Wettbewerbsfähigkeit erhalten und die Beschäftigung gesichert werden.
„Energieeffizienz ist eine Schlüsselfrage für die zukünftige Energieversorgung“, so IÖW-Energieexpertin Julika Weiß. „Mit knapp einem Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland kommt Unternehmen hier eine zentrale Rolle zu.“ Schätzungen der Bundesregierung zufolge könnte die Industrie durch effizientere Energienutzung jedes Jahr zehn Milliarden Euro sparen. Weiß: „Substanziell Energie zu sparen, ist eine ökonomische und ökologische Herausforderung, zu der es für die Wirtschaft keine Alternativen gibt.“
Der Leitfaden zeigt Möglichkeiten auf, mit welchen Maßnahmen Betriebsräte und Beschäftigte in Unternehmen aktiv werden können, etwa durch Betriebsvereinbarungen, Weiterbildung oder der Mitarbeit an einer „Unternehmensstrategie Energieeffizienz“. Es wird gezeigt, wo Potenziale für mehr Energieeffizienz in Unternehmen liegen und welche Maßnahmen erfolgversprechend sind. Ein Serviceteil gibt einen Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Kontakte und weitere Informationsmöglichkeiten.
Der Leitfaden „Aktiv werden für Energieeffizienz – Ein Leitfaden für Betriebsräte und Beschäftigte“ steht als Download zur Verfügung > www.ioew.de
(Quelle: IÖW)




