Kategorie Printmedien
Die langjährige Redakteurin in der Bayernredaktion der Augsburger Allgemeinen, Dorothea Schuster, mit Schwerpunkt Naturschutz und nachhaltige Forstwirtschaft (Laudator: Josef Göppel, MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion)
Kategorie Hörfunk
Sönke Gäthke, Wissenschaftsjournalist, Hörfunkbeiträge im Deutschlandfunk „Forschung aktuell“ und in WDR 5 „Leonardo“ (Laudatorin: Bärbel Höhn, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag)
Kategorie Fernsehen/Film
Valentin Thurn, Autor und Regisseur der Filme „Taste The Waste – Die globale Lebensmittelverschwendung“ und „Frisch auf den Müll“ (Laudatorin: Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe), dessen Buch auch von der Deutschen Umweltstiftung empfohlen wurde.
Kategorie Lebenswerk
Prof. Dr. Dr. h.c. Udo E. Simonis, Umweltwissenschaftler, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Umweltstiftung und Autor vieler Bücher zur Umweltpolitik (Laudator: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber CBE, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, PIK)
„Wir leben in Zeiten vielfältiger Krisen. Die einen erschüttern im Moment ihres Geschehens, die anderen empfinden wir als sich langsam aufbauende Bedrohung, wieder andere vollziehen sich, ohne dass wir sie im Alltag wahrnehmen“, erklärt der DUH-Vorsitzende Harald Kächele anlässlich der Preisverleihung. Die Preisträger zeichneten sich dadurch aus, dass sie in der Lage seien Krisen einzuordnen, ohne sie zu beschönigen, fasst Kächele zusammen.
Die Eröffnungsrede von Jakob Augstein erinnerte an den weissen Wal im Rhein, der mit der darüber ansetzenden Berichterstattung durch BILD, die Umweltbewegung anstieß bzw. initialisierte. Man kann die Dinge so sehen wollen und in ähnlich launischen Duktus setze Augstein seine Rede fort und plädierte für einen politischen Journalismus.
In den jeweils anhebenden Begründungen sah man auch recht deutlich, dass sehr unterschiedliche Ideen von Journalismus in den Köpfen sind, wo man sich ein wenig zu fragen beginnt, wie es möglich ist, einen einheitlichen Preis zu vergeben, wenn doch dann sehr unterschiedliche Ideen und Konzepte, was nun guter Journalismus sei, vorliegen. Da will man emotionalisieren, dort kühlen Kopf bewahren. Beides geht nicht zusammen.
In Summe, ein netter Abend fand Ausklang bei Buffet und Smal-Talk und ein wichtiger Preis fand seine Vergabe.




