Konkreter Anlass dieser Forderung ist ein weiterer Sonderzug mit hochgefährlichem Uranhexafluorid, der heute Mittag die Anlage mit bisher unklarem Ziel verlassen hat. In Münster fand eine spontane Protestaktion im Hauptbahnhof statt.
Der BBU kritisiert, dass in Gronau Uran für den Einsatz zahlreicher Atomkraftwerke in aller Welt vorbereitet (angereichert) wird und dass damit das Atommüllproblem in Gronau und bei den Atomkraftwerken ständig verschärft wird. Der Bau einer Uranmüllhalle in Gronau, mit dem im Sommer begonnen wurde, wird vom BBU abgelehnt. "Ohne grundlegendes Entsorgungskonzept wird Gronau zum Endlagerstandort", so Udo Buchholz vom BBU-Vorstand. Buchholz ist Gronauer und wohnt in der Nähe der Urananreicherungsanlage.
Bereits jetzt lädt ein internationaler Trägerkreis, dem auch der BBU angehört, für den 4. Februar zu einer Urankonferenz nach Münster ein. Vorgesehen sind dabei Vorträge und Arbeitsgruppen zu Themen wie Uranabbau, Urantransporte und Uranmunition.
Webtip > www.urantransport.de
(Quelle: BBU)




