Greenpeace Energy - für die Energiewende geben wir alles - außer klein bei



Anzeige
Montag, 21. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
WIRTSCHAFT

Akzeptanz E-Flotten in Wirtschaft steigt


Freiburg (24.1.12): Das Öko-Institut hat 30 Flottenbetreiber nach dem geplanten Einsatz von Elektroautos gefragt: Die Akzeptanz steigt.
Die Umwelteigenschaften von Fahrzeugen spielen bei der gewerblichen Beschaffung von Service- oder Flottenfahrzeugen eine wachsende Rolle. Dies ergab die Befragung von über 30 Flottenbetreibern, die Experten des Öko-Instituts zur Akzeptanz von batterieelektrischen Fahrzeugen in der gewerblichen Nutzung durchführten.

Rund ein Fünftel der Befragten gab an, um bis zu 20 Prozent höhere Kosten für den „grünen Betrieb“ des eigenen Pkw-Bestandes in Kauf zu nehmen. Dennoch bleibt die Kombination aus Anschaffungs- und Betriebskosten das wesentliche Kriterium bei der gewerblichen Beschaffung.


Die Wissenschaftler berechneten die Gesamtkosten für gewerbliche Flottenfahrzeuge, die heute im Vergleich zu konventionell betriebenen Pkw noch vergleichsweise hoch sind. Der Grund sind höhere Investitionskosten für Elektrofahrzeuge. Aber: Sie kamen gleichzeitig zu dem Schluss, dass der Kostennachteil von heute bis 2020 auf etwa 20 Prozent sinken wird. Im Jahr 2030 haben Elektrofahrzeuge in den meisten Fahrzeugklassen sogar einen Kostenvorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Kostenvorteile überwiegen ab 2030

„Angesichts dieser Kostenvorteile, die Elektroautos in der gewerblichen Nutzung bis 2030 erreichen werden, steigt die Akzeptanz der Einkäufer“, prognostiziert Florian Hacker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut und Experte für Elektromobilität. „Unsere Analysen der Einsatzmuster von gewerblichen Flottenfahrzeugen auf Grundlage der Verkehrserhebung ‚Kraftfahrzeugverkehr in Deutschland‘ zeigen zudem, dass gewerbliche Servicefahrzeuge im Schnitt 13.000 km pro Jahr zurücklegen. Somit können vor allem die geringen Betriebskosten von Elektrofahrzeugen ihre dämpfende Wirkung auf die Gesamtkosten entfalten.“

Die Unternehmensbefragung war Teil des Projektes „Begleitforschung E-Mobility Berlin“. Das Öko-Institut bewertete den Flottenversuch der Daimler AG, der den Einsatz von etwa 150 Elektrofahrzeugen durch private und gewerbliche Kunden im Alltagsbetrieb in den vergangenen zwei Jahren in Berlin erprobt hat, unter ökologischen Gesichtspunkten.

Die Wissenschaftler analysierten dabei auch die Grenzen der Nutzung für Elektrofahrzeuge. Die größte Hürde im privaten Bereich, nämlich dass die seltenen, längeren Urlaubsfahrten nicht mit dem Elektroauto geschafft werden, spielt in der gewerblichen Nutzung eine untergeordnete Rolle. Größere Flotten mit elektrischen und konventionellen Antrieben können flexibler auf die verschiedenen Fahrtentypen reagieren: kurze Fahrten mit dem Elektroauto, längere mit dem Benziner. Auch die vergleichsweise langen Aufladezeiten bewerten die Befragten als weniger problematisch.




(Quelle: Öko-Institut)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>RWE unterfertigt Deutschen Nachhaltigkeitskodex
>Studie: Nachhaltige Fonds eine tektonische Verschiebung
>USA: Anti-Dumping Zölle gegen China Solarzellen
>Größter Solar-Parabolspiegel steht in Kalifornien
>Wir verbrauchen zuviel Erde
>B4E Global Summit: Green Economy jetzt!
>Eurosif-Report zu Medien und Nachhaltigkeit
>Umfrage: Wird "sozial" das neue "bio"?
>Gewinnverlagerungen von Konzernen
>Energieproduktion: Vergleich der Kosten
>Solarbranche bricht ein: - 50%
>Neuer Windpark in Rheinland-Pfalz
>Entwicklung nachhaltige Fonds
>Nachhaltigkeit:Luxusgüterindustrie noch zu wenig transparent
>Umfrage:Institutionelle Anleger verhalten für Nachhaltigkeit
>Sonne auf Hawaii
>Umfrage: Energiekosten belasten Unternehmen, aber...
>Berliner Bürger wollen sich ihr Stromnetz kaufen
>Windkraft wird sich in 5 Jahren verdoppeln
>Fairtrade: + 18%
>Investklima für Erneuerbare Energie trübe
>Erneuerbarer Aktienindex: geht so
>Cloud Computing: Die Wolke, die Energie frisst
>Nachhaltige Geldanlagen behaupten sich: +1%
>S.A.G. Solarstrom AG: +31%
>Conergy zeigt sich für 2012 zuversichtlich
>Rezessionsgefahr kaum mehr gegeben
>DeKa Bank steigt aus Nahrungsmittelspekulation aus
>Rainforest Alliance: + 205%
>Erneuerbarer Aktienindex im Fall
>Solarstromproduktion: + 40%
>Deutsche Bahn - der alternative "Geschäftsbericht"
>"Sparpakete" in Europa treffen deutsche Wirtschaft
>Studie: Erneuerbare Energie schafft Arbeitsplätze
>PNE WIND AG mit ausgeglichenem Ergebnis
>E.ON baut erneuerbare Energie in Polen
>Chinasolaraktien drücken Index
>UBA: Wir brauchen eine grüne Wirtschaft
>Internationales Treffen der nachhaltigen Banken
>Windenergiemarkt 2011 gewachsen: +30%
>Skandal: Grünes Geld schon wieder besser als Gierökonomie
>Zugang zum Naturaktienindex (NAI)
>Studie: Nachhaltige Banken besser als konventionelle
>Solon wird von Microsol übernommen
>Droht Insolvenzwelle in Solarbranche
>Solarbranche befürchtet Markteinbruch um 75%
>EthikBank: Zweistelliges Wachstum
>Triodos Bank mit Rekordergebnis für 2011
>Solarkürzungen drücken Aktienindex Erneuerbare Energien
>Solarausstiegsgesetz
Anzeige
comdirect

Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"