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Dienstag, 22. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
WIRTSCHAFT

EthikBank investiert nur mehr in nicht-korrupte Staaten


Eisenberg (24.11.11): Ein Ansage: EthikBank investiert nicht mehr in korrupte Staaten. Daher nicht mehr dabei: USA, Rußland, China, aber auch Italien oder Griechenland.
Die EthikBank hat ihr Ethik-Research für Staaten um Korruption erweitert. Sie bezieht sich dabei auf die Untersuchungen von Transparency International - eine politisch unabhängige Nichtregierungsorganisation, die auf einer Skala von null bis 10 (bester Wert) jedem Land der Welt einen Korruptionsindex zumisst.

Davon ausgehend investiert die EthikBank nur in Staaten, die weitgehend frei sind von Korruption (Index: 6,1 und höher). Staaten mit mittlerer, starker oder extremer Korruption schließt die EthikBank aus. In Europa fallen zum Beispiel Italien (3,9) oder Griechenland (3,5) als Länder mit starker Korruption auf. Daher wird in diesen Ländern nicht investiert.


Bestes europäisches Land ist aktuell Dänemark (9,3). Deutschland steht mit einem Index von 7,9 auf Rang 15 der Länderliste.

Staatenrating basiert auf 3 Kriterien, nämlich Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Korruption. Neben der Korruption untersucht das Staatenrating der EthikBank die
Menschenrechte aller Länder der Erde. Ergänzt wird dieses Research um ein Nachhaltigkeitsrating für OECD-Staaten. Auf dieser Grundlage trifft die EthikBank ihr Investitionsurteil für Staaten. Researchquellen sind das Nachhaltigkeitsrating für Staaten der Zürcher Kantonalbank (OECD-Staaten), die Untersuchungen der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation freedom house (Menschenrechte) und die Länderliste von Transparency International (Korruption).

Ein Land muss in allen drei Kategorien im „grünen Bereich“ sein, ehe die EthikBank ein positives Investitionsurteil fällt. Nur dann kann sich ein Land für die Positivliste der EthikBank qualifizieren. Mit dem neuen Kriterium „Korruption“ hat die EthikBank ihre Positiv- und Negativliste für Staaten vollständig überarbeitet.

Klaus Euler, der Vorstandsvorsitzende der EthikBank, sieht in der aktuellen Feinsteuerung einen wirksamen Schutz vor wirtschaftlichen Schäden: „Die meisten Länder, die aktuell die Schlagzeilen füllen, sind für die EthikBank seit Jahren tabu. Ursache ist deren schlechte soziale und ökologische Qualität. Dass es dabei einen stärkeren Zusammenhang mit der Ökonomie gibt als allgemein anerkannt, beobachten wir schon seit dem Ausbrechen der Finanzkrise."

Vor diesem Hintergrund unterstützt die EthikBank die Initiative der Deutschen Umweltstiftung, die das Ziel hat, eine europäische, gemeinnützige und transparente Ratingagentur zu gründen (Web > www.enra.deutscheumweltstiftung.de ).





(Quellen: EthikBank, DUS)

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