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Mittwoch, 8. September 2010 - Eine andere Information ist möglich!
WIRTSCHAFT

Offshore-Windpark vor der Küste Wales


Gwynt y Môr (7.6.10): RWE Innogy, Stadtwerke München und Siemens bauen den Offshore-Windpark Gwynt y Môr vor der walisischen Küste.
RWE Innogy wird 60 Prozent an diesem Gemeinschaftsunternehmen halten, die Stadtwerke München 30 Prozent und Siemens 10 Prozent.

Die Investitionssumme liegt bei über zwei Milliarden Euro, inklusive der Netzanbindung zur Küste. Sie wird entsprechend unter den Partnern aufgeteilt. „Gwynt y Môr“ soll mit einer installierten Leistung von 576 Megawatt (MW) in der sogenannten Liverpool Bay rund 18 Kilometer vor der Küste von Nordwales entstehen.

Bereits Ende 2011 soll mit der Errichtung der ersten Fundamente für die insgesamt 160 Windenergieanlagen begonnen werden.

Der Windpark mit einer Fläche von 79 Quadratkilometern hat bereits alle erforderlichen Genehmigungen erhalten. Siemens wird die Windturbinen liefern, installieren und warten sowie für die Netzanbindung sorgen.

Und 2013 soll der Windpark in einer ersten Ausbaustufe Strom erzeugen. Die Fertigstellung ist für 2014 vorgesehen. Ab dann wird er voraussichtlich rund 1.950 Gigawattstunden Strom im Jahr erzeugen und damit umgerechnet rund 400.000 britische Haushalte (2) versorgen können. Der Standort ist sehr gut geeignet: Die Liverpool Bay in Nordwales zeichnet sich durch vergleichsweise geringe Wassertiefen und sehr hohe Windgeschwindigkeiten aus.

Siemens wird für das Projekt Gwynt y Môr 160 Windenergieanlagen mit einer Leistung von je 3,6 Megawatt liefern und aufstellen und den Netzanschluss der Windturbinen übernehmen, was die Lieferung von zwei schlüsselfertigen Offshore-Umspannplattformen beinhaltet.

München will erste Millionenstadt auf Ökostrom werden

Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: "Die SWM haben ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2015 wollen wir soviel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, dass damit alle rund 800.000 Münchner Privathaushalte versorgt werden könnten. Bis 2025 wollen wir sogar den gesamten Münchner Strombedarf decken können und damit weltweit die erste Millionenstadt sein, die dieses ehrgeizige Ziel schafft."



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