Diese 118 Turbinen verfügen alleine über eine Kapazität von 333 MW, was mehr als der Hälfte der 577 MW entspreche, die letztes Jahr insgesamt installiert wurden.
Dies zeigt nach Ansicht der EWEA (European Wind Energy Association) das anhaltende starke Wachstum auf dem Windkraftsektor. Zusätzlich seien weitere 151 Turbinen mit 440 MW installiert, aber noch nicht an das Netz angeschlossen worden. Insgesamt befanden sich laut EWEA 16 Offshore-Windfarmen mit einer Gesamtleistung von 3.972 MW im Bau. Vier davon seien nun in Betrieb: Poseidon in Dänemark, Alpha Ventus in Deutschland, Gunfleet Sands und Robin Rigg in Großbritannien.
Dies zeigt, dass trotz der Finanzkrise ein vitaler Markt vorliege und die Zukunft Europas darstelle: "Despite the financial crisis, offshore wind continues to be a major growth industry”, said Justin Wilkes, Director of Policy at EWEA. Und sagt weiter: "The number of offshore wind turbines connected to the grid in the first half of this year is well over half the total amount installed all last year and I am confident we are heading for a record year."
Die kumulierte Gesamtleitung aller europäischen Offshore-Turbinen liege derzeit bei 2.396 MW, verteilt auf 948 Offshore-Windturbinen in 43 voll betriebsbereiten Offshore-Windparks. In der ersten Jahreshälfte 2010 war nach Angaben der EWAE bei den Entwicklern E.ON Climate and Renewables verantwortlich für 64% der Anbindungen an das Offshore-Kapazitäten-Netz, gefolgt von Dong mit 21% und Vattenfall mit 11%. Bei den Herstellern seien in der ersten Hälfte 2010 55% der Anbindungen an das Offshore-Kapazitäten-Netz auf Siemens entfallen, 36% auf Vestas und 9% auf REpower.






